mittelgegen.net Aktualitätscheck

letzte Überprüfung am 21.05.2015

Was ist mittelgegen.net?

mittelgegen.net hat es sich zum Ziel gemacht, Probleme und deren Lösungen kompetent, aktuell und präzise zu präsentieren. Wenn Sie einen Artikel gelesen haben, sollten Sie genau wissen, was nun zu tun ist, um Ihr Problem zu lösen.

kompetent

Unsere Problemlösungen gehen aus intensiver Beschäftigung mit der jeweiligen Thematik und gründlicher Recherche vielfältiger Quellen wie wissenschaftlichen Studien, Zeitungsartikeln, Testberichten und Kundenmeinungen hervor.

aktuell

Wir legen großen Wert auf die Aktualität unserer Informationen und überprüfen unsere Artikel regelmäßig darauf, ob sie auf dem neuesten Stand sind (siehe Aktualitätscheck).

präzise

Bei aller Komplexität mancher Thematik finden Sie bei uns immer einen oder mehrere präzise Lösungswege. Nachdem Sie sich hier informiert haben, sollten Sie genau wissen, wie Ihr Problem zu lösen ist und welches Mittel Ihnen ggf. helfen kann.

Nagelpilz (Onychomykose) hat sich in Deutschland zu einer echten Volkskrankheit entwickelt: Schätzungsweise 12 Prozent der Bevölkerung tragen ihn an Finger- oder Fußnägeln mit sich herum. Die Krankheit ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern kann auch zu schmerzhaften Entzündungen und Folgeinfektionen führen. Bekämpfen lässt sich der Pilz mit speziellen Nagellack-Präparaten und viel Geduld.

Primäres Mittel

Loceryl® 5 % wirkstoffhaltiger Nagellackmehr Infos
loceryl® „Das Präparat wurde auf der Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 2011 als derzeit bester antimykotischer Nagellack empfohlen.“

amazon button

Zur Unterstützung

Gehwohl Fuss+Schuh Deo pilzhemmendmehr Infos
gehwohl„Das Gehwohl Spray enthält das hautverträgliche Fungizid Undecylenamide DEA und vertreibt nicht nur Pilze, sondern auch unangenehme Gerüche – selbst aus schwitzigen Sportschuhen.“

amazon button

Gesamtwertung

Loceryl®
Gehwohl Fuss+Schuh Deo

Nagelpilz – die Hintergründe

Befallene Nägel bieten wahrlich keinen schönen Anblick: Sie sind trüb, verdickt, brüchig und zeigen weiß-gelbe bis bräunliche Verfärbungen. Bei fortgeschrittener Infektion können sich die Nagelbetten schmerzhaft entzünden. Viele Betroffene fühlen sich unattraktiv und wagen sich barfuß oder in offenen Schuhen nicht mehr in die Öffentlichkeit. Tatsächlich geht die Infektion mit einem hohen Stigmatisierungsgrad einher, obwohl sie weit verbreitet und nicht auf mangelnde Körperhygiene zurückzuführen ist.

Nagelpilz

Bildnachweis: iStock.com/zlisjak

Ursachen von Nagelpilz?

In etwa 90 Prozent der Fälle sind Fadenpilze (Dermatophyten) für die Nagelerkrankung verantwortlich, seltener Hefen oder Schimmelpilze. Die Pilzsporen lauern überall, wo Menschen in feuchtwarmem Milieu barfuß laufen: in Schwimmbädern, Saunen, Fitnessstudios oder Hotelbadezimmern.

Häufig entsteht zunächst ein Fußpilz, der sich ohne Behandlung allmählich von den Zehenzwischenräumen auf die Nägel ausbreitet. Verschiedene Risikofaktoren erhöhen die Ansteckungsgefahr, u. a. Schwitzfüße, enges Schuhwerk und mechanische Belastung der Zehen durch Sport. Dramatisch erhöht ist das Nagelpilzrisiko außerdem bei Menschen, die an Durchblutungsstörungen leiden, z. B. an peripherer arterieller Verschlusskrankheit, einem diabetischen Fußsyndrom oder insuffizienten Beinvenen. Da derartige Vorerkrankungen vor allem bei Älteren zu finden sind, steigt auch die Prävalenz von Nagelpilz mit dem Lebensalter an: Bei den über 60-Jährigen ist in Deutschland bereits jeder Zweite infiziert (Onychomykose – ein Update).

Spontanheilungen sind nicht bekannt. Wer nichts unternimmt, stellt nicht nur eine wandelnde Infektionsquelle für seine Mitmenschen dar, sondern riskiert auch, dass der Pilz sich weit über die Hautoberfläche ausbreitet. Über das entzündete Gewebe können zudem Bakterien – typischerweise Streptokokken – eindringen und ein gefährliches Erysipel auslösen.

Was hilft gegen Nagelpilz?

Je früher die Behandlung beginnt, desto höher sind die Erfolgschancen. Als wirksam erwiesen hat sich insbesondere eine topische Behandlung mit medizinischen Nagellacken, die Antimykotika (pilzabtötende Substanzen) enthalten. Vorteil dieser Darreichungsform: Der Lack kann als Arzneidepot seine Wirkstoffe über einen langen Zeitraum gleichmäßig in die Nagelplatte abgeben. Wegen vernachlässigbarer Nebenwirkungen sind die Nagellack-Präparate in Apotheken rezeptfrei erhältlich. Eine transparente, unauffällige Optik macht sie auch für Männer alltagstauglich. Wer möchte, darf die therapeutische Lackschicht aber auch mit einem farbigen Nagellack überlackieren.

Empfehlenswert ist insbesondere Nagellack mit dem Wirkstoff Amorolfin. Das Antipilzmittel durchdringt nachweislich bereits nach 24 Stunden die gesamte Nagelplatte und erreicht auch Erreger im Nagelbett. Es ist der einzige handelsübliche Wirkstoff, der auch luftgefüllte Hohlräume im Nagel überwinden kann – gerade dort befinden sich oft schwer erreichbare, infektiöse Pilzrückstände. Die Wirksamkeit Amorolfin-haltigen Nagellacks ist wissenschaftlich belegt: Eine Studie an über 350 Patienten ergab nach 6-monatiger Anwendung eine klinische Heilungsrate von 80 % (Sonderbericht auf der Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 2011).

Geduld gehört auf jeden Fall zur Behandlung dazu: Der Nagel muss etwa einmal pro Woche eingepinselt werden, bis er vollständig pilzfrei nachgewachsen ist. Bei Fingernägeln kann das leicht 6 Monate, bei Fußnägeln sogar 1 ganzes Jahr dauern. Zwischendurch sollte man die befallene Nagelsubstanz immer wieder so weit wie möglich entfernen – am besten schonend mit einer Sandblattfeile, die nach jedem Gebrauch weggeworfen oder gründlich desinfiziert wird. Wichtig: Infizierte und gesunde Nägel nie mit derselben Feile behandeln. Ideal ist eine zeitlich versetzte Pediküre beider Nagelgruppen, anderenfalls können beim Feilen an den gesunden Zehen winzige Hautverletzungen entstehen, in die infizierter Nagelstaub eindringt.

Pilzabtötendes Schuhdeo und atmungsaktive, nicht zu enge Schuhe unterstützen die Heilung. Socken müssen bei mindestens 60 Grad und idealerweise mit desinfizierendem Waschmittelzusatz gewaschen werden. Damit die eigene Wohnung nicht zur Infektionsquelle für andere Personen im Haushalt wird, sollten Betroffene außerdem möglichst wenig barfuß gehen und Badezimmer- bzw. Schlafzimmerböden regelmäßig durch pilzabtötende Puder oder Sprays desinfizieren.

Mittel gegen Nagelpilz

  • Loceryl® 5 % wirkstoffhaltiger Nagellack

    loceryl® Loceryl® ist ein Nagellack mit Amorolfin. Das Präparat wurde auf der Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft 2011 als derzeit bester antimykotischer Nagellack empfohlen. Der Hersteller Galderma vertreibt Loceryl® in zwei Packungsgrößen à 3 ml und 5 ml. Da die Therapie mindestens 6 Monate konsequent durchgezogen werden muss, lohnt sich der Griff zur größeren Flasche.

    amazon button

  • Gehwohl Fuss+Schuh Deo pilzhemmend

    gehwohlAls alleinige Therapiemaßnahme reicht ein Schuhdeo auf keinen Fall aus. Es ist aber sinnvoll, seine Schuhe während der Behandlung keimfrei zu halten, um Reinfektionen zu verhindern. Das Gehwohl Spray enthält das hautverträgliche Fungizid Undecylenamide DEA und vertreibt nicht nur Pilze, sondern auch unangenehme Gerüche – selbst aus schwitzigen Sportschuhen. Mit einem günstigen Preis von ca. 7 Euro eignet es sich auch zur langfristigen Prävention von Fuß- und Nagelpilz.

    amazon button

Wertung

Wirkung
Verträglichkeit
Kosten
Gesamt

Wertung

Wirkung
Verträglichkeit
Kosten
Gesamt