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letzte Überprüfung am 07.10.2015

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Die Zahl der betroffenen Allergiker steigt kontinuierlich an. Bei einer Pollenallergie kommt erschwerend hinzu, dass sich aufgrund der Klimaerwärmung die Heuschnupfen-Problematik für viele Patienten verlängert. Entsprechend werden Betroffene zukünftig noch intensiver auf effektive Therapieansätze angewiesen sein. Je nach individueller Ausprägung und Symptomatik sind unterschiedliche Maßnahmen – von der medikamentösen Behandlung bis hin zur Desensibilisierung – aus medizinischer Sicht angezeigt. Bei leichteren Formen kann es sinnvoll sein, zunächst alternative Therapieformen auszuprobieren. Während bei ausgeprägteren Formen Antihistaminika bewährte Mittel bleiben, rückt die 5-Gräser-Tablette weiter in den Fokus medizinischen Interesses.

Heuschnupfen

Bildnachweis: Monkey Business Images/Shutterstock.com

Gesamtwertung

Cetirizin ADGC
Loratadin ADGC
Tetesept Meerwasser Nasenspray
eNaissance Pfefferminzöl
NeilMed Nasendusche

Hintergründe von Heuschnupfen

Symptome

Eine Pollenallergie kann zahlreiche Symptome induzieren. Da die Allergene über die oberen Atemorgane in den Organismus eingeschleust werden, sind zunächst die Augen und die Nase betroffen. Viele Betroffene leiden zunächst unter einem unangenehmen Niesreiz, tränenden sowie juckenden Augen und unter einer fließenden Nase, welche als „allergische Rhinitis“ bezeichnet wird. Während sich die Augen aufgrund der Reizung röten können, schwellen die Augenlider häufig zusätzlich an (allergische Konjunktivitis).

Einige Allergiker leiden darüber hinaus unter einem juckendem Rachen, einer behinderten Atmung infolge einer Schwellung der Nasenschleimhaut sowie unter begleitenden Kopfschmerzen. Auch Müdigkeitserscheinungen und Konzentrationsschwäche bis hin zu einem gestörten Schlaf sind im Rahmen einer Pollenallergie charakteristisch. Einige Allergiker leiden darüber hinaus zusätzlich unter dermatologischen Beschwerden, die sich unter anderem in der Bildung von Ekzemen äußern können.

Eine frühzeitig beginnende Therapie ist wichtig, um die akuten Symptome zu reduzieren und im Rahmen eines langfristigen Therapieverlaufs Folgeerkrankungen zu verhindern. In diesem Zusammenhang sind Entzündungen der Nebenhöhlen und der „Etagenwechsel“ – die Entstehung eines Bronchialasthmas – zu nennen. Gleiches gilt für das Immunsystem, welches durch eine nicht therapierte Pollenallergie geschwächt werden und zusätzliche Erkrankungen fördern kann.

Ursachen

Die Allergie entsteht durch den mehrfachen Kontakt mit bestimmten Allergenen, so dass Heuschnupfen – nicht wie häufig vermutet – keinesfalls angeboren ist. Allerdings liegt die Veranlagung „in der Wiege“ der Gene. Entsprechend ist das Risiko, dass Kinder von Allergikern im Laufe ihres Lebens eine Allergie entwickeln, deutlich erhöht.

Die Ursache eines Heuschnupfens basiert auf einer Überempfindlichkeits-Reaktion gegenüber speziellen Pollen, welche zu einer Bildung von spezifischen IgE-Antikörper auf den so genannten Mastzellen führt. Aufgrund einer induzierten Ausschüttung des Gewebshormons Histamin und weiteren entzündungsfördernden Substanzen, kommt es zu typischen Symptomen wie Niesanfällen und Co.

Im Gegensatz zu einer viral bedingten Erkältung, sind die Pollen bzw. die darin enthaltenen Eiweiße im Rahmen eines Heuschnupfens für die Beschwerden verantwortlich. Bei sensibilisierten Personen führen sie als Allergene zu einer Überreaktion des Immunsystems. Weil spezielle Lebensmittel eine ähnliche Struktur bzw. Form wie Pollen aufweisen, sind sie ebenfalls in der Lage, die gleiche Symptomatik hervorzurufen. Diese typischen Kreuzreaktionen zwischen Nahrungsbestandteilen und Pollen sollten Betroffene kennen, um individuell zu überprüfen, ob sie auf spezielle Speisen besser verzichten sollten.

Was tun gegen Heuschnupfen?

Allergiker können aufatmen: Glücklicherweise gibt es mittlerweile zahlreiche Therapiemöglichkeiten. Entsprechend sollten Betroffene nach der Diagnose durch einen Arzt die verschiedenen Behandlungsansätze unter die Lupe nehmen, um eine individuell passende Therapie zu finden. Auf der einen Seite gilt es, die unangenehmen Beschwerden zu lindern, auf der anderen Seite ist die passende Behandlung wichtig, um einem allergischen Asthma vorzubeugen.

Bei leichteren Beschwerden können Ansätze der alternativen Medizin ausprobiert werden. Deren Wirkungen basieren auf einem mehr oder weniger starken Placeboeffekt, je nach Verfahren und Empfänglichkeit des Anwenders. Insbesondere sind hier die Homöopathie und die Akupunktur zu nennen. Homöopathische Mittel gegen Heuschnupfen sind z.B. Allium cepa, Euphrasia officinalis oder Galphimia glauca. Bei einigen Patienten konnte Akupunktur die Symptome des Heuschnupfens lindern. Laut Ergebnissen der deutschen Studie „ACUSAR-Studie: Acupuncture in Seasonal Allergic Rhinitis“ welche 2013 im „Annals of Internal Medicine“  veröffentlicht wurden, zeigten die Nadeln eine signifikante Wirksamkeit in puncto Rückgang der Symptomausprägung. Die Studie ist allerdings nicht placebokontrolliert und auch die Autoren geben die begrenzte Aussagekraft der Ergebnisse an.

Gegen eine leicht verstopfte Nase kann ein Meerwasser-Nasenspray oder Nasenspülungen auf Basis einer Kochsalzlösung sanft Abhilfe schaffen. Japanisches Pfefferminzöl ist darüber hinaus in der Lage, leichten Kopfdruck auf natürliche Weise zu vertreiben.

Antihistaminika und Hyposensibilisierung

Bei einer mäßig ausgeprägten Symptomatik mit Beschwerden wie tränenden Augen, laufender Nase und Niesanfällen gelten Antihistaminika als Mittel der Wahl. Während die Medikamente der früheren Generation häufig zu Müdigkeit führten, besitzen die moderneren Arzneimittel wie Cetirizin und Loratadin in puncto Nebenwirkung ein deutlich geringeres Potential. Cetirizin zeigte laut HNO-Ärzen der Universität Isfahan in puncto allergischer Rhinitis eine signifikante Reduzierung der Symptome sowie eine Verbesserung der Lebensqualität – insbesondere der nasale Juckreiz der Probanden wurde gelindert (Allergol Int 2013, online 25. April). Die Studienergebnisse geben weiterhin Grund zur Hoffnung, dass Patienten, die nicht auf Antihistaminika ansprechen, zukünftig mit dem Wirkstoff Botulinumtoxin therapiert werden könnten.

Sowohl Cetirizin als auch Loratadin gehören zur Kategorie der Antihistaminika der zweiten Generation und wirken über eine Blockierung der Histaminrezeptoren. Weil beide Wirkstoffe die Blut-Hirn-Schranke fast nicht passieren, treten die typischen Nebenwirkungen – Abgeschlagenheit und Müdigkeit – früherer Präparate wesentlich geringer auf. Betroffene sollten individuell testen, welcher Wirkstoff besser zur Reduzierung von Heuschnupfen-Symptomen geeignet ist. Während Cetirizin bereits Kleinkindern ab zwei Jahren verabreicht werden kann, wird die Einnahme von Loratadin erst ab sechs Jahren empfohlen.

Wer unter starken Beschwerden leidet oder eine Therapie sinnvoll unterstützen möchte, könnte über eine Hyposensibilisierung bzw. eine spezifische Immuntherapie nachdenken. Diese zeitintensive Behandlung, bei der die Allergene subkutan per Spritze oder sublingual verabreicht werden, hat den entscheidenden Vorteil, dass der Heuschnupfen effektiv, bis hin zur vollständigen Symptomfreiheit, gelindert werden kann. Diesbezüglich hat die sublinguale Version in Form einer Gräsertablette den entscheidenden Vorteil, dass sie eigenständig eingenommen werden kann. Die Ergebnisse der Studie „GT-12“, die im Rahmen des spanischen Kongress „ European Academy of Allergology and Clinical Immunology“ vorgestellt wurden, geben Grund zur Hoffnung. Die Gräsertablette wurde Kindern und jugendlichen Probanden verabreicht und ist laut Forschern in der Lage, typische Beschwerden und Asthmasymptome – bei Heuschnupfen und allergischem Asthma – zu lindern. Weitere Studien konnten den positiven Effekt der sublingualen Therapie auch bei Erwachsenen bestätigen. Auf dem Allergiekonkress 2012 wurden neue Forschungsergebnisse der 5-Gräser-Tablette (Gräserpollenallergenextrakt) zur Therapie von klassischem Heuschnupfen vorgestellt: Während 96 Prozent der Probanden die Verträglichkeit mit gut bis sehr gut bewerteten, sprachen sich 91 Prozent für eine Verbesserung des Befindens aus (Quelle: http://dgaki.de/7-deutscher-allergie-kongress-in-munchen/).

Mittel gegen Heuschnupfen

  • Cetirizin ADGC

    cetirizin adgcAuch Stiftung Warentest empfiehlt so genannte Generika, welche deutlich günstiger als die Originalversion sind. Bei diesem Antihistaminikum sind es bis zu sechsmal weniger als Produkte mit dem identischen Wirkstoff. Dieses Produkt kann ab einem Alter von zwei Jahren angewendet werden und lindert die typischen Heuschnupfen-Symptome wie Reizungen der Augen, Atemprobleme und Co.

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  • Loratadin ADGC

    loratadin adgcDieses gut verträgliche, apothekenpflichtige Antiallergikum ab sechs Jahren wird von Stiftung Warentest als günstiges Produkt der entsprechenden Stoffklasse empfohlen und „als gut geeignet“ bei Heuschnupfen eingestuft. Der Wirkstoff blockiert die Histaminrezeptoren, so dass die Allergene ihre Wirkung nicht mehr entfalten können. Die typischen Symptome einer allergischen Reaktion wie Nasenverstopfung und Co. werden zuverlässig reduziert.

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  • tetesept Meerwasser Nasenspray

    Meerwasser NasensprayDieses Nasenspray ohne Konservierungsstoffe zur Anwendung für Kinder ab zwei Jahren befeuchtet die Nasenschleimhaut und ist zur Reinigung einer verstopften Nase – auch als Langzeitpflege – geeignet. Während sich Öko-Test für das Test-Urteil „sehr gut“ aussprach, konterte Stiftung Warentest mit der Einschätzung „geeignet“.

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  • eNaissance Pfefferminzöl

    PfefferminzölIn einer lichtgeschützen Flasche kosten 10 ml dieses zu 100 Prozent naturreinem, ätherischen Pfefferminzöl ca. 1,99 Euro – entsprechend gehört dieses Produkt zur günstigen Preiskategorie. Es empfiehlt sich aber, das etwas größere Fläschchen zu nehmen, um den Preis pro ml nochmal fast zu halbieren. Neben einer kühlenden Wirkung entfaltet dieses Produkt mit süßlich frischer Nuance – zur Linderung von Kopfschmerzen sowie Migräne – eine entspannende Wirkung bei Muskelkater, Magenproblemen sowie Hautreizungen und befreit die Atemwege auf natürliche Weise.

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  • NeilMed Nasendusche

    NeilMed NasenduscheDiese beruhigende Kochsalzlösung zur Spülung der Nasenhöhle befeuchtet die Nase effektiv, wirkt abschwellend und ist in der Lage, Schleim zu entfernen. Darüber hinaus ist dieses Produkt auch geeignet, Allergene bei Heuschnupfen – für Patienten jeden Alters – zu entfernen und Infektionen vorzubeugen. Das Starter-Kit enthält 15 Salzbeutel. Weitere können dazu gekauft werden. Die Neilmed Nasendusche funktioniert mit Niederdruck, indem man den Druck selbst reguliert. Unserer Meinung nach ist dieses Verfahren anderen Nasenduschen, die auf dem Schwerkraftprinzip basieren überlegen.

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