mittelgegen.net Aktualitätscheck

letzte Überprüfung am 29.01.2015

Autorin
Doris Bruns
Doris BrunsDipl.-Ing. Landschaftsplanungunsere Autoren

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Unter den verschiedenen Arten der Weißen Fliege verursacht die Gewächshaus-Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum) in unseren Breiten die größten Schäden. Als saugendes Insekt entnimmt sie den Blättern Zellsaft und schwächt so das Pflanzenwachstum. Bekämpfen lässt sich die Weiße Fliege mit leimbeschichteten Gelbstickern oder NEUDORFF Neudosan Neu Blattlausfrei. Ein gutes Präparat, das zusätzlich Dünger enthält, ist Celaflor Schädlingsfrei Careo Combi-Stäbchen.

Gelbsticker

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Neudorff Gelbsticker„Gelbsticker werden einfach in die Blumenerde gesteckt. An den leimbeschichteten Stickern bleiben die Weißen Fliegen kleben.“

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Kaliseife

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Neudorff Neudosan Blattlausfrei„Dieses anwendungsfertige Spritzmittel wirkt zuverlässig gegen die Weiße Fliege und schont die Nützlinge.“

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Insektizid + Dünger

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Celaflor Schädlingsfrei Careo Combi-Stäbchen„Bei vorhandenem Befall mit Weißer Fliege wirkt das Mittel innerhalb von fünf bis sechs Tagen. Die vorbeugende Wirkung hält bis zu drei Monate an.“

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Weiße Fliege

Bildnachweis: D. Kucharski K. Kucharska/Shutterstock.com

Gesamtwertung

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Schadbild

Typisches Merkmal der Weißen Fliege ist ihr rasches Auffliegen bei der kleinsten Erschütterung. Normalerweise befinden sich die etwa zwei Millimeter großen weißen Insekten auf den Blattunterseiten. Hier sitzen auch die unbeweglichen weißlich transparenten Larven. Sowohl erwachsene Tiere als auch die Larven schädigen die Pflanze, indem sie Zellsaft aus den Blättern saugen. Diese färben sich dann gelb, welken und sterben schließlich ab. Der Hauptschaden wird jedoch durch ihre klebrige Ausscheidung verursacht, die als dünner Belag auf den Blättern landet. Dies ist der ideale Nährboden für Rußtaupilze, die sich rasant darauf vermehren und einen schwarzen Belag bilden. Dadurch wird die Pflanze nicht nur unansehnlich, sondern auch die Assimilationsleistung ist stark herabgesetzt, so dass die Pflanze nach und nach eingeht.

Lebensweise

Die Weiße Fliege wird auch als Mottenschildlaus bezeichnet. Die Bezeichnung ist treffender, weil es sich bei diesem Insekt nicht um eine Fliege, sondern um eine Lausart handelt. Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage, indem das Weibchen die Eier an den Blattunterseiten der oberen Blätter befestigt. Daraus schlüpfen zunächst bewegliche Larven. In den folgenden zwei Larvenstadien sitzen die Larven an den Blattunterseiten unbeweglich in einer Wachsschicht fest, wodurch sie den Schildläusen sehr ähneln. Danach folgt das Puppenstadium, aus dem schließlich die erwachsenen Weißen Fliegen hervorgehen, die sofort fortpflanzungsfähig sind. Die gesamte Entwicklung dauert je nach Witterung drei bis vier Wochen. Bei Temperaturen um die 22 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 80 Prozent bringt es die Weiße Fliege jährlich auf bis zu zehn Generationen. Als ursprünglich tropisches Insekt ist sie auf hohe Temperaturen angewiesen. Stehende warme Luft und hohe Luftfeuchtigkeit sind ideale Umweltbedingungen, die in warmen Gewächshäusern und Wohnungen gegeben sind. Im Sommer breitet sich die Weiße Fliege auch draußen aus. Sie befällt Zierpflanzen genauso wie Gemüsearten. Bevorzugte Pflanzen sind Lantanen, Hibiskus, Weihnachtsstern, Fuchsien, Tomaten und Gurken.

Vorbeugende Maßnahmen

Da die Weiße Fliege zugige Luft meidet, ist es sinnvoll, Kübel- und Balkonpflanzen an luftigen Standorten zu platzieren. Überwintert werden diese Pflanzen bei geringer Luftfeuchtigkeit und kühlen Temperaturen von fünf bis zehn Grad Celsius, denn die Weiße Fliege geht bei niedrigen Temperaturen ein.
Auch mit einer guten Luftzirkulation kann man einem Befall vorbeugen. Wohnungen und Gewächshäuser werden regelmäßig durch Stoßlüftung gelüftet. Nach Möglichkeit sollten Gewächshäuser sogar durchgängig gelüftet werden, sofern es die Kulturen erlauben.

Um eine Ausbreitung auf gesunde Pflanzen zu vermeiden, müssen befallene Pflanzen isoliert werden. Bei starkem Befall und starker Schädigung ist es besser sie ganz zu entsorgen, denn kränkelnde Pflanzen sind immer wieder anfällig für Schädlinge aller Art.

Mittel gegen Weiße Fliege

Zur Bekämpfung der Weißen Fliege haben sich Gelbtafeln und Gelbsticker sehr bewährt, die mit einer nicht trocknenden Leimschicht überzogen sind. Durch die gelbe Farbe werden die Tiere angezogen und bleiben dann am Leim hängen. Gelbtafeln werden an den befallenen Pflanzen aufgehängt, Gelbsticker einfach in die Blumenerde gesteckt. Diese einfache Methode hat sich gegen die Weiße Fliege sehr bewährt und ist vollkommen ungiftig.

Auch Spritzmittel auf der Basis von Kaliseife sind hervorragend gegen die Weiße Fliege geeignet. Sie sind nicht bienengefährlich und schonen Nützlinge wie Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen und Raubmilben. Diese Mittel werden dreimal im Abstand von etwa zehn Tagen angewendet, um auch später schlüpfende Insekten zu erwischen. Spritzmittel auf der Basis von Kaliseife können drinnen wie draußen unbedenklich angewendet werden.

Insektizidstäbchen haben ebenfalls eine sehr gute Wirkung. Sie bekämpfen die Weiße Fliege innerhalb von fünf bis sechs Tagen. Die Stäbchen werden in die Blumenerde gesteckt und schützen die Pflanzen etwa drei Monate gegen saugende und beißende Insekten. Das Mittel wird mit dem Gießwasser langsam an die Pflanze abgegeben und bei Insektenbefall von den Tieren aufgenommen. Die handelsüblichen Insektizidstäbchen enthalten neben dem Insektengift auch Pflanzennährstoffe, so dass eine zusätzliche Düngung entfällt. Nachteilig ist die Giftigkeit des Präparats, das gewässerschädigend ist und bei unsachgemäßer Anwendung Augen und Haut reizt.

  • Neudorff Gelbsticker

    Neudorff GelbstickerGelbsticker werden einfach in die Blumenerde gesteckt. An den leimbeschichteten Stickern bleiben die Weißen Fliegen kleben. Dieses Mittel ist ungiftig und geruchlos, so dass es bedenkenlos angewendet werden kann.
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  • Neudorff Neudosan AF Neu Blattlausfrei

    Neudorff Neudosan BlattlausfreiDieses anwendungsfertige Spritzmittel wirkt zuverlässig gegen die Weiße Fliege und schont die Nützlinge. Wichtig ist die wiederholte Anwendung, damit auch frisch geschlüpfte Insekten erwischt werden. Neudorff Neudosan Blattlausfrei ist ein unbedenkliches Präparat, das auch für den ökologischen Landbau zugelassen ist.
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  • Celaflor Schädlingsfrei Careo Combi-Stäbchen

    Celaflor Schädlingsfrei Careo Combi-StäbchenDie Combi-Stäbchen werden in die Blumenerde geschoben. Sie enthalten neben einem Insektizid auch Pflanzendünger. Auf diese Weise werden die Weißen Fliegen bekämpft und gleichzeitig die Pflanzen gestärkt. Bei vorhandenem Befall mit Weißer Fliege wirkt das Mittel innerhalb von fünf bis sechs Tagen. Die vorbeugende Wirkung hält bis zu drei Monate an.

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